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Welse und der Welsfang auf dem RIO EBRO


Der Ebro ist wahrscheinlich der beste Ort zum Fang von Kapitalwelsen. Anderswo können Sie wahrscheinlich größere Exemplare fangen, aber was die Anzahl der Fänge von über 2 m betrifft, ist der Ebro klarer Sieger. Die meisten gefangenen Fische werden ins Wasser zurückgelegt, und obwohl hier wirklich viele Fischer tätig sind, merkt man dies weder an der Anzahl, noch an der Größe der gefangenen Fische. Fänge mit einer Länge von rund 180 cm sind völlig normal und auf Grund des verbreiteten Angelns mit Pellets ist es kein Problem, einen Fisch dieser Größe mit einem Gewicht von rund 50 kg zu fangen. Das sind wirklich unglaubliche Gewichtszunahmen, auch Fische mit über 2 m können bei Nahrungsüberschuss jährlich 10 kg an Gewicht zunehmen. Falls Sie sich mit den Welsen befassen werden, ist ein Fisch von über 2 m fast sicher. Der momentan dokumentierte Rekord beträgt ca. 112 kg – das Foto dieses Fisches finden Sie in fast jedem Geschäft und jedem Gasthaus in Mequinenze. Die obere Gewichtskategorie der Durchschnittsexemplare steigt praktisch jährlich.

Auf dem Fluss Ebro können Welse auf einige bekannte Arten, aber auch auf weniger bekannte Art und Weise gefangen werden.

 

Angeln mit Pellets – die zurzeit am meisten verwendete und praktisch einfachste Art des Fischfangs. Auf Grund der Änderungen in der Legislative ist es fast unmöglich, mit Köderfischen zu angeln. Obwohl fast alle damit angeln, sind die Pellets eine extrem beliebte Technik. Das System beim Angeln ist identisch mit dem Karpfenfang – nur verwenden Sie größere Haken, Bleigewichte und stärkere Angelschnüre. Bei dieser Angelmethode sind auch Fänge von großen Karpfen recht üblich, für die 5 Pellets auf dem Vorfach kein Problem darstellen.
Ausrüstung – Welsruten mit einer Länge von ca. 3 m mit einem Wurfgewicht von 300-500 g, Bleigewichte von 300-600 g (je nach Entfernung und Stromstärke), Einzelhaken 3/0–5/0,  Schnüre mit einer Schnurbelastung ab 60 kg. Man angelt mit angezogener Bremse, die Rute liegt senkrecht im Wels–Rutenhalter. Falls Sie den Wels anködern können: an manchen Stellen hält sich dieser Fisch in riesigen Schwärmen auf, Sie können dann problemlos auch mehrere Dutzend Stück täglich fangen. Das Angeln mit Pellets hat seine Besonderheiten und funktioniert nur an manchen Stellen der Speicher – am Ebro (Gebiet Chiprany), an den Flüssen Segre, Cinca und Mataraòa bei einer Tiefe von max. 15 m und bei Wassertemperaturen von 20°C und mehr.

Angeln mit Zanderköpfen – die Verwendung von lebendigen und toten Fischen ist per Vorschrift verboten, ist jedoch eine äußerst effektive Art des Angelns. Der größte Vorteil ist, dass es nicht, so wie der Pelletsfang, von der Wassertemperatur abhängig ist – es funktioniert das ganze Jahr über!!
Die Ausrüstung ist dieselbe wie beim Angeln mit Pellets, nur verwenden Sie statt dem Vorfach mit Einzelhaken 2 Drillinge. Das Angeln mit Zanderköpfen ist, genauso wie das Angeln mit Pellets, eine spanische Spezialität – anderswo ist es fast ergebnislos. Das kommt daher, dass die Zander wirklich im Stil „fang und iss“ gefangen werden, direkt am Wasser filettiert werden und diese Reste schon mehrere Jahre lang im Seewasser landen. Die Welse haben sich so an eine einfache Zufuhr von hochwertiger Nahrung gewöhnt und haben diesen Köder ausdrücklich gern.
Im Gegensatz zu den Pellets funktioniert das Angeln mit Zanderköpfen überall, unabhängig von der Tiefe oder Temperatur. Es kann im Sommer und Winter, bei 5, aber auch bei 35 m Tiefe geangelt werden.

Angeln mit Wallerholz – das Angeln aus dem Boot mit Verwendung eines Echolots und eines Wallerholzes. Man verwendet kürzere Ruten von 2,1-2,4 m mit Gewichten von 200–400 g. Als Köder werden die allgemein verbotenen Fische oder Regenwürmer verwendet. In Anbetracht dessen, dass Welse morgens und nachts geangelt werden, wo die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle gering ist, werden Fische völlig geläufig verwendet.

Angeln mit Boje – eine in manchen Gebieten erlaubte, in manchen Gebieten (oberer Speicher) verbotene Art der Fischerei. Man verwendet Ruten von 2,4-3,3 m mit einem Wurfgewicht von 200-500 g, Schnüre mit einer Schnurbelastung ab 60 kg und klassische Rollen oder Multirollen. Die Rute wird in den Wels-Rutenhalter gesteckt, nachgespannt und eine Aalglocke oder ein Bissanzeiger daran befestigt. Dort, wo es erlaubt ist, können 25 m vom Ufer entfernt Bojen verwendet werden, wodurch dann auch kürzere Ruten notwendig sind.

Falls Sie sich mit der Wahl der Ausrüstung für eine konkrete Art des Angelns nicht sicher sind, können Sie uns jederzeit kontaktieren und wir empfehlen Ihnen alles, was Sie brauchen.

Diskussion

Diskussionsbeitrag

Datum: 16.01.2016 21:32:50; Von: Chris
Überschrift: Toph

Toller Artikel, nur das Thema mit den Köderfischen ist nicht ganz real. Bei einer Kontrolle, was ziemlich wahrscheinlich sein kann, je nach Angelplatz, aber überall wird mal kontrolliert, wird die komplette Angelausrüstung weggenommen und ein Strafgeld erhoben. Muß aber jeder selber entscheiden ob sich das lohnt!
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